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Für diese Workshops ist eine  Anmeldung  erforderlich. Die Bezahlung erfolgt vor der Veranstaltung im Tagungsbüro.

Bernd Senf

Workshop WE 1 (außerdem WE 2)    öffentlich    Do  30.09.2010   15.30 – 19.15 Uhr     Anmeldung


Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise und not-wendige Konsequenzen – Dynamik des Zinssystems

Die Diskussionen um die Ursachen der Weltfinanzkrise sind bisher überwiegend an der Oberfläche stecken geblieben, und die Maßnahmen zu ihrer Überwindung beschränken sich weitgehend auf Symptombekämpfung. Über Risiken und Nebenwirkungen einer solchen Politik wurde die Öffentlichkeit kaum informiert. Die Workshops beleuchten dem gegenüber wesentliche tiefere Ursachen der Krise:
Die langfristig destruktive Dynamik des Zinssystems
Die Problematik der bisherigen Art der Geldschöpfung
Die Verselbständigung der spekulativen Finanzmärkte
Darüber hinaus werden mögliche Alternativen zum bestehenden Geldsystem aufgezeigt, um in Zukunft die Wiederholung ähnlicher Krisen zu verhindern – oder sich mindestens gegen deren Auswirkungen zu schützen.

Bücher: Der Nebel um das Geld, Die blinden Flecken der Ökonomie, Der Tanz um den Gewinn, Die Wiederentdeckung des Lebendigen.
Videos zur Weltfinanzkrise: www.dailymotion.com (Suchwort: Bernd Senf)
www.berndsenf.de

Bernd Senf

Workshop WE 2 (ebenso WE 1)   öffentlich    Fr  01.10.2010  15.30 – 19.15 Uhr     Anmeldung


Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise und not-wendige Konsequenzen – Problematik der Geldschöpfung

Die Diskussionen um die Ursachen der Weltfinanzkrise sind bisher überwiegend an der Oberfläche stecken geblieben, und die Maßnahmen zu ihrer Überwindung beschränken sich weitgehend auf Symptombekämpfung. Über Risiken und Nebenwirkungen einer solchen Politik wurde die Öffentlichkeit kaum informiert. Die Workshops beleuchten dem gegenüber wesentliche tiefere Ursachen der Krise:
Die langfristig destruktive Dynamik des Zinssystems
Die Problematik der bisherigen Art der Geldschöpfung
Die Verselbständigung der spekulativen Finanzmärkte
Darüber hinaus werden mögliche Alternativen zum bestehenden Geldsystem aufgezeigt, um in Zukunft die Wiederholung ähnlicher Krisen zu verhindern – oder sich mindestens gegen deren Auswirkungen zu schützen.

Bücher: Der Nebel um das Geld, Die blinden Flecken der Ökonomie, Der Tanz um den Gewinn, Die Wiederentdeckung des Lebendigen.
Videos zur Weltfinanzkrise: www.dailymotion.com (Suchwort: Bernd Senf)
www.berndsenf.de

Prof. Dr. Christoph Strawe

Workshop WE 3      öffentlich      Mo  27.09.2010  17.30 - 19.15 Uhr     Anmeldung


Soziale Dreigliederung und die Ökonomie der Zukunft - Perspektiven solidarischen Wirtschaftens

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise ruft viele Fragen hervor. Welche Rolle müsste die Wirtschaft im modernen Sozialgefüge überhaupt spielen, wenn sie den Menschen dienen soll und nicht dem Selbstzweck der Rendite? Wie kann und soll die Ökonomie der Zukunft aussehen? Und gibt es bereits praktische Ansätze einer neuen Art des Wirtschaftens? Welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich für den Einzelnen? Im Workshop suchen wir nach Antworten auf solche Fragen.

Prof. Dr. Harald Spehl

Workshop WE 4      öffentlich      Do  30.09.10    17.30  – 19.15 Uhr     Anmeldung


Zum Zusammenhang von öffentlichen Leistungen, Verschuldung und Steuern

An ausgewählten Beispielen von Kommunen, Bundesländern und Staaten sollen gemeinsam die Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Verschuldung, Zinszahlungen, Steuern und öffentlichen Leistungen geklärt werden. Ist ein Abbau der Nettoneuverschuldung richtig? Ist eine Verkleinerung des Bestandes an Schulden machbar? Welche Wege werden beschritten? Welche Konsequenzen sind damit verbunden?


Wilfried Münch

Workshop WE 5       öffentlich        Di  28.09.2010   17.30 – 19.15 Uhr     Anmeldung

Macht Sinn Gewinn – macht Gewinn Sinn?

Bankgeschäft geht auch anders – nämlich nachhaltig sozial-ökologisch und ökonomisch erfolgreich.
In diesem Workshop soll die Arbeit der GLS Bank vorgestellt werden. Die GLS Bank (Gründung 1974)  ist die erste sozial-ökologisch arbeitende Bank Deutschlands.
Wie arbeitet die GLS-Bank, an wen wendet sie sich, was sind die Leitsätze der Bank, was bedeutet „Geld“  für sie und wie wird das Geld verwendet?  In einfachen Zügen soll dargestellt werden, wie eine Bank funktioniert.
Im zweiten Teil des Workshops soll den Fragen nachgegangen werden: Welchen Zweck haben Geld und Wirtschaft zu erfüllen? Was sind typische Kriterien für eine Investitionsentscheidung (Kredit- oder Geld/Wertpapieranlage)? Stehen Ökologie und Ökonomie im Widerspruch?

Klaus Weißinger

Workshop WE 6     öffentlich     Mo  27.09.2010  17.30 - 19.15 Uhr     Anmeldung


Globalisierung der Wirtschaft

Längst ist die Globalisierung der Wirtschaft im Lebensalltag jedes Menschen angekommen, selbst wenn ihm das nicht bewusst ist. In dem Vortrag und einem sich anschließenden Gespräch geht es darum, einige wesentlichen Aspekte des Beziehungsgeflechts aufzuzeigen, welche zwischen dem lokalen, regionalen und globalen Wirtschaften bestehen. Welche Dimensionen sind inzwischen erreicht worden, welche Vor- und Nachteile treten auf, wohin könnte die Entwicklung gehen? Und schließlich: Was könnte denn auf dem Hintergrund der Globalisierung „anders gedacht“ werden?

Hans Supenkämper

Workshop WE 7      nur Erwachsene     -  aufbauende Seminararbeit
                                  Mo   27.09.2010  bis einschl.  Mi  29.09.2010  jeweils 15.30 – 19.15 Uhr      Anmeldung


Geld und Schicksal in der Biographie

Jeder Mensch hat „seine“ Beziehung zu Geld. Niemand kann sich dem entziehen. Dabei ist es unwesentlich, ob man viel Geld hat oder wenig.
Diese individuelle Beziehung zu Geld ist die Substanz der Seminararbeit „Geld und Schicksal in der Biographie“. Grundlage sind zwei Fragen, die bearbeitet werden sollen:
1)  Wie „begegnet“ mir Geld in meinem Leben?
2)  Was bedeutet mir Geld in meinem Leben?
Einfache, kleine Übungen sollen diese individuellen Beziehungen und  Wirkungen deutlich werden lassen. In kurzen Impuls-Referaten soll auf die Problematik unseres „Geld-Systems“ hingewiesen werden; auch darauf, wie wir die Geld-Ordnung quasi
als „Naturgesetz“ verinnerlicht haben und nicht mehr in Frage stellen.  Oder doch?

Heiko Schaaf

Workshop WE 8       öffentlich     Mo  27.09.  oder  Fr  01.10.2010  jeweils  15.30 - 19.15 Uhr     Anmeldung


Der Andere als Keimzelle der Brüderlichkeit

Das Ideal des Wirtschaftslebens ist nach Rudolf Steiners Dreigliederung die Brüderlichkeit. Konkret beginnt die Brüderlichkeit in der Begegnung mit dem Anderen. Die Bewusstwerdung solcher Begegnungen kann in ungeahnte Tiefen führen und wunderbare Möglichkeiten eröffnen, die Wurzeln der Brüderlichkeit zu entdecken.
Ausgehend von einem kurzen Text des französisch-jüdischen Philosophen Emmanuel Levinas (1906 – 1995) und einem Ausschnitt aus der Philosophie der Freiheit von Rudolf Steiner beinhaltet der Workshop achtsame Gespräche und ein paar Übungen.

Dr. Sascha Liebermann

Workshop WE  9     öffentlich    Do  30.09.2010  15.30 – 17.00 Uhr     Anmeldung


Freiheit, Gemeinschaft, Leistung  -  Wie hängen sie zusammen und was haben sie mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu tun?

Seit ungefähr fünf Jahren wird ein bedingungsloses Grundeinkommen als Alternative zu bestehenden Sicherungssystemen öffentlich diskutiert. Worum geht es bei diesem Vorschlag? Wie müsste ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ gestaltet sein, damit es freiheitsfördernd wirken könnte? Weshalb stärkte ein solches Grundeinkommen sowohl Solidarität wie auch Leistungsbereitschaft? Welche Veränderungen bringt es für den Einzelnen, von welchen Lasten würde er befreit, welche kämen hinzu? Welche Voraussetzungen müssten gegeben sein, damit es eingeführt werden kann? Auf diese Frage versucht der Workshop Antworten zu geben.

Jürgen Greiner

Workshops WE 10     öffentlich     Fr 01.10.10    15.30 – 19.15 Uhr     Anmeldung
Braucht die Wirtschaft ein Grundeinkommen?


Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens beinhaltet eine Weiterentwicklung der Gesellschaft. Dabei stellt sich die Frage: Wie würde sich die Wirtschaft dadurch verändern? Umgekehrt kann man auch interdisziplinär der Frage nachgehen, welche positiven Impulse sich aus einem Grundeinkommen für die Wirtschaft ergeben würden. Aufgrund der Entwicklung der letzten Jahrzehnte liegt sogar der Gedanke nahe, ob für ein weiteres Wirtschaftswachstum ein bedingungsloses Grundeinkommen notwenig wäre, um eine prosperierende, auf Menschen und Umwelt ausgerichtete, und nachhaltige Wirtschaft zu fördern.
Jürgen Greiner / Heiko Schaaf

Workshop WE 11     öffentlich     Di  28.09.2010  und  Do 30.09.2010  jeweils 15.30 – 19.15 Uhr     Anmeldung

Wirtschaft braucht Entwicklung, nicht Wachstum! - Ein integraler Blick auf die Wirtschaft

In unserem Universum unterscheiden wir verschiedene Arten von Entwicklung: z.B. biologische, soziale, individuelle und auch wirtschaftliche. Der moderne und spirituelle Philosoph Ken Wilber zeigt, wie sich die ganz unterschiedlich erscheinenden Entwicklungen entsprechen, z.B. die des Bewusstseins, die der Gesellschaft und die der Wirtschaft.
Die integrale Philosophie Wilbers und das Modell der Gesellschaftsentwicklung "Spiral Dynamics integral" von Don Beck bieten ganz neue Perspektiven, um die Wirtschaft und ihre Einbettung in die Gesellschaft neu zu betrachten und anders zu denken.
Nach einer kurzen Einführung werden wir in Gesprächen die verschiedenen Perspektiven auf das Wirtschaftsleben und Gesellschaftsbelange anwenden.