Werkstatttage Gröbenzell 2015

Werkstatttage Gröbenzell 2015 - Schülerprogramm

Wirtschaft  und /oder  Freiheit

Schülerprogramm

Donnerstag 08. Oktober 2015

09.00 – 09.15 Uhr      Begrüßung

09.15 – 09.50 Uhr      Schüler stellen Projekte vor

10.00 – 12.00 Uhr      Themenwerkstätten

12.00 – 13.30 Uhr      Mittagspause

13.30 - 14.30 Uhr      Vortrag Gerald Häfner

14.40 – 15.25 Uhr      World-Café

15.30 – 16.00 Uhr      Plenum im Saal (Statements, Berichte)



Freitag 09. Oktober 2015

09.00 – 10.45 Uhr     Themenwerkstätten

10.45 – 11.15 Uhr      Pause

11.15 – 12.15 Uhr      Vortrag Boniface Mabanza

12.15 – 13.45 Uhr     Mittagessen

13.45 – 14.30 Uhr     World-Café

14.30 – 15.45 Uhr      Plenum im Saal, Rückmeldungen
                                     der Schüler

ab 15.45 Uhr              lockerer Ausklang mit afrikanischer
                                     Live-Musik von "hock guis guis"    

Schülervorträge

Donnerstag 08.10.2015   13.30 – 14.30 Uhr

Geld regiert die Welt - doch wer regiert das Geld?

Gerald Häfner, Publizist, Waldorflehrer und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments

Er spricht über die Ursachen der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise sowie über die Konsequenzen daraus. Für ihn ist die Krise mit den bisherigen Rettungsmaßnahmen nicht zu lösen. Im Gegenteil: Die immer neuen, milliardenschweren Rettungspakete verlagern die Kosten von der Gegenwart in die Zukunft und von den Spekulanten auf die Schultern der Bürger. Wir müssen verstehen, dass eine tiefere Frage und Krise hinter den aktuellen Problemen steckt, nämlich die Krise unseres gesamten Geld- und Wirtschaftssystems. Erst wenn wir die dahinter liegenden Fragen sowie die damit verbundenen Rechtsordnungen ernsthaft angehen, besteht eine Chance zum Ausweg aus dem Teufelskreis und zur Gestaltung einer wirklich menschlichen, freien, demokratischen und solidarischen Gesellschaft.


Freitag 09.10.2015   11.15 – 12.15 Uhr

Mythos Invasion? Migration als Recht auf Bewegungsfreiheit

Dr. Boniface Mabanza, Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg

Die Migrationsdebatten in Deutschland und Europa sind trügerisch: Sie suggerieren, dass Europa vor einer Invasion stünde und rechtfertigen somit die Abschottungspolitik. Dies stimmt nicht, denn Migration als Phänomen verläuft überwiegend regional. Die Hauptlast tragen immer die Nachbarn der von Krisen betroffenen Länder. Und damit ist über Fluchtursachen noch nichts gesagt, denn daraus erwächst Verantwortung. Darüber hinaus ist Migration als ein Phänomen, das es in der Geschichte der Menschheit immer schon gab und immer geben wird, zu kurz gegriffen, wenn sie nicht in Verbindung mit der „Freiheit“ begriffen wird, die in der Globalisierung so hoch gehalten wird, dass alles ihr unterliegen muss.

 

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